Australische Facebook Zocker auf sich gestellt

Eine kleine Lücke im bundesweiten Glücksspielgesetz von Australien ermöglicht Online Casinos, Geld von Facebook Zockern anzunehmen, die Gewinne jedoch nicht in Geld auszuzahlen. Dies leert ahnungslosen Zockern die Taschen.

Eine kleine Lücke im bundesweiten Glücksspielgesetz von Australien ermöglicht Online Casinos, Geld von Facebook Zockern anzunehmen, die Gewinne jedoch nicht in Geld auszuzahlen. Dies leert ahnungslosen Zockern die Taschen.

Die Bundesgesetze von Australien scheinen bezüglich des Glücksspiels in Facebook nicht eindeutig zu sein. Aufgrund einer Lücke in den bundesweiten Glücksspielgesetzen können Online Casinos Geld von Zockern über Facebook nehmen, ohne jedoch die Gewinne in Bargeld auszuzahlen. Die Zocker stehen hierbei alleine vor einem Problem.

Das DoubleDown Casino auf Facebook gibt den Spielern Gratischips, wenn diese jedoch erst einmal ausgegangen sind, müssen die Zocker Einheiten kaufen, um weiter Online Casinospiele wie Poker und Blackjack weiterzuspielen.

Aus diesem Grund ist es immer äußerst wichtig auch die klein gedruckten allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen. Dort heißt es nämlich ausdrücklich, dass virtuelle Währung und virtuelle Waren nie in Geld, Waren oder andere Artikel aus der echten Welt umgetauscht werden können.

Obwohl dies ausdrücklich in den allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen ist, stoppte die Flut der Klagen an den unabhängigen Senator Nick Xenophon nicht. Eine Facebook Seite, die diese Website verdammt und andere warnt wurde von enttäuschten Benutzern eingerichtet. Ein Wähler wandte sich an Senator Xenophon, nachdem er versuchte seine Chips auszulösen. Er beschwerte sich, wurde aber von den Administratoren der Website blockiert.

Senator Xenophon schrieb an die australische Kommunikations- und Medienbehörde und beschwerte sich, dass die Website mit Sitz in den USA irreführend sei und so gegen die Online Glücksspielgesetze verstößt.

Die Behörde erklärte Senator Xenophon, dass der Inhalt der Website nicht verboten ist, da kein Geld oder andere Werte gewonnen werden können, daher gilt es nicht als Glücksspielwebsite. In diesem Sinne sorgt diese Wortklauberei dafür, dass Spieler meinen, sie würden online um Geld spielen, es aber nicht tun, obwohl sie für das Vergnügen zahlen. Gezahlt wird hier für die Möglichkeit des Spiels nicht für die Möglichkeit des Gewinns.

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